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B-05 *Dachstuhlbrand *Irndorf * Friedhofskapelle - 08.08.2010 16:30 Uhr


Großalarm in Irndorf: Nach einem Blitzeinschlag in die Turmspitze der Friedhofskapelle sind gestern am späten Sonntagnachmittag etwa 85 Einsatzkräfte der Feuerwehren Irndorf, Mühlheim, Fridingen, Kolbingen und Schwenningen mit der Brandbekämpfung beschäftigt gewesen. Nach drei Stunden war der Brand weitgehend gelöscht.

Feuerwehrleute selbst hatten den Rauch, der aus der Turmspitze stieg, bemerkt und die Leitstelle benachrichtigt: Ein Blitz war gegen 16.30 Uhr in die Friedhofskapelle eingeschlagen und hatte den Brand im Inneren des Turms, unterhalb der Spitze, ausgelöst. Die Bekämpfung stellte die Einsatzkräfte zunächst vor ein Problem: Das Blechdach des Zwiebelturms hielt dem Feuer stand, sodass ein Löschen des Feuers von außen zunächst nicht möglich war.

In fünf Metern Höhe stiegen die Feuerwehrleute durch eine Luke in den rund 25 Meter hohen Turm ein und drangen bis zum Glockenstuhl vor. Weil dieser jedoch zu eng war, gelang es anderen Einsatzkräften schließlich, über eine Drehleiter von außen eine Dachluke zu öffnen. Nach und nach öffneten die Feuerwehrleute das Dach und löschten so das Feuer.

„Wenn wir nicht an das Feuer herangekommen wären, hätte eine massive Gefahr für den Turm und die ganze Kapelle bestanden“, sagt Kreisbrandmeister Martin Hagen. „Das Holz im Glockenstuhl ist Jahrhunderte alt, sehr trocken und brennt rasend schnell.“ Den Schaden schätzt Hagen auf einen unteren sechsstelligen Bereich: „Es ist viel Holz zerstört worden, auch das Blechdach muss erneuert werden.“ Das Kreuz auf der Turmspitze wurde aus Sicherheitsgründen abgenommen, es war durch den Brand gelockert worden.


                     


                   







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