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1-11 *VU eingeklemmt *Kolbingen *Rotes Kreuz - 26.03.2012 16.43 Uhr


Silage/Tierfutter begräbt 22-jährige Frau unter sich - Frau nach Reanimation schwerst verletzt ins Klinikum eingeliefert

 

Mit schwersten, lebensgefährlichen Verletzungen wurde eine 22-jährige Frau nach einem Arbeitsunfall auf einem Aussiedlerhof am Montagnachmittag in das Klinikum Tuttlingen eingeliefert. Die junge Frau hatte gegen 17.00 Uhr alleine an einem sogenannten Futtermischer gearbeitet. Hierzu hatte sie mit einem Frontlader einen Ballen Silage über dem Mischer positioniert und diesen von unten aufgeschnitten. Als die Tochter des Landwirts nun den Futtermischer verlassen wollte, erfasste sie die nach unten herabfallende Silage, drückte sie nach unten und begrub sie vollständig unter sich. Durch das erhebliche Gewicht der Silage - mehrere hundert Kilo - bekam die junge Frau keine Luft mehr. Als Angehörige nach der Tochter suchten, bemerkten sie die hilflose Lage und verständigten sofort die Rettungskräfte. Zusammen mit der Kolbinger Feuerwehr und dem Rettungsdienst versuchten sie die junge Frau zu retten/bergen und wieder freizugraben. Weil diese jedoch länger von der Luftzufuhr abgeschnitten war und der Kreislauf insoweit bereits stillstand, musste sie von Notarzt und Rettungsdienst reanimiert werden. Nach erfolgreicher Reanimation wurde sie in das Klinikum Tuttlingen eingeliefert – jedoch in kritischem Zustand. Mit schwersten Folgen ist zu rechnen.

Die Kriminalpolizei hat noch am Montagnachmittag Ermittlungen zu Unfallursache und –hergang aufgenommen. Diese dauern derzeit noch an. Gemäß aktuellem Ermittlungsstand ist ein Fremdverschulden auszuschließen. Verstöße gegen etwaige Unfallverhütungsvorschriften werden geprüft.


Polizeibericht vom 27.03.2012:

Die 22 Jahre alte Landwirtin aus Kolbingen ist am heutigen Nachmittag an den Folgen des Arbeitsunfalls vom Vortag und dem daraus resultierenden äußerst kritischen Gesundheitszustand gestorben.

Die junge Frau wurde am Montagnachmittag nach einem Arbeitsunfall auf einem Aussiedlerhof in das Klinikum Tuttlingen eingeliefert. Zu dem Unfall kam es, als die junge Frau am Montagnachmittag, gegen 17.00 Uhr, alleine an einem sogenannten Futtermischer gearbeitet hatte. Hierzu hatte sie mit einem Frontlader einen Ballen Silage über dem Mischer positioniert und diesen von unten aufgeschnitten. Als die Tochter des Landwirts nun den Futtermischer verlassen wollte, erfasste sie die nach unten herabfallende Silage, drückte sie nach unten und begrub sie vollständig unter sich. Durch das erhebliche Gewicht der Silage - mehrere hundert Kilo - bekam die junge Frau keine Luft mehr. Als Angehörige nach der Tochter suchten, bemerkten sie die hilflose Lage und verständigten sofort die Rettungskräfte. Zusammen mit der Kolbinger Feuerwehr und dem Rettungsdienst versuchten sie die junge Frau zu retten/bergen und wieder freizugraben. Weil sie jedoch bereits länger von der Luftzufuhr abgeschnitten war, musste sie von Notarzt und Rettungsdienst reanimiert werden. Nach erfolgreicher Reanimation wurde sie in das Klinikum Tuttlingen eingeliefert – verstarb jedoch am heutigen Tag. Die Kriminalpolizei hat bereits am Montagnachmittag Ermittlungen zu Unfallursache und –hergang aufgenommen, die derzeit immer noch andauern. Gemäß derzeitigen Ermittlungsstand ist ein Fremdverschulden auszuschließen. Verstöße gegen etwaige Unfallverhütungsvorschriften werden aktuell noch geprüft.







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