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Hilfeleistung Bahn* Bogenbrücke - 26.11.2009 09.00 Uhr


Grausam sah es aus, als die Polizei und Freiwillige Feuerwehr Fridingen nach einem gemeldeten Zusammenstoß eines Triebwagens des Ringzuges mit einer Schafherde, an der Bahnlinie Tuttlingen-Sigmaringen, unweit von Fridingen, eintrafen. Überall lagen tote, verstümmelte und schwerstverletzte Schafe herum.

„Nach den ersten Ermittlungen der Polizeidirektion Tuttlingen brach in der Nacht zum Donnerstag aus einem rund ein Kilometer weit entfernten Schafspferch die Herde mit rund 170 Schafen aus“, informierte Polizeisprecher Wolfgang Schoch. Vom Pferch zog die Herde bis zur Bahnlinie Tuttlingen- Sigmaringen, wo sie gegen 7.30 Uhr den Bahndamm, unmittelbar vor der sogenannten Bogenbrücke, zwischen Mühlheim und Fridingen, erreichte.

Der Lokführer eines um diese Zeit in Richtung Fridingen fahrenden Ringzuges der Hohenzollerischen Landesbahn konnte den Zug nicht mehr rechtzeitig zum Halten bringen. So kam es zu einem heftigen Zusammenprall mit den auf dem Gleisbett stehenden Schafen. Dabei sind insgesamt 39 Schafe von der Lok direkt erfasst worden. Über 20 davon wurden sofort getötet. Die anderen wurden so sehr verstümmelt und verletzt, dass sie unter Aufsicht des ebenfalls zur Unglücksstelle geeilten Leiters des Veterinäramtes beim Landratsamt Tuttlingen an Ort und Stelle getötet werden mussten, um sie so von ihren Leiden zu erlösen.

Alle 39 toten Schafe wurden von Mitarbeitern der Tierkörperbeseitigungsanstalt abgeholt und entsorgt. Hierbei wurde sie von der Freiwilligen Feuerwehr Fridingen unterstützt, die auch im Anschluss die Unglückstelle von dem vielen ausgeflossnen Blut der Tiere reinigte.

Bis zur Bergung der getöteten und verletzten Schafe war die Bahnstrecke für rund eineinhalb Stunden gesperrt.




          






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